Pogacar stürzt bei der Vuelta: Fleischwunde zwingt Weltmeister zur Aufgabe

Tadej Pogacar gibt nach schwerem Sturz bei der Vuelta auf

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Der Gesamtsieg bei der Vuelta schien für Tadej Pogacar greifbar, bis er auf der achten Etappe einen schweren Sturz erlitt. Der Weltmeister musste das Rennen aufgeben, nachdem er sich blutende Wunden an der Schulter und der Augenbraue zuzog, die genäht werden mussten.

Mit einer Führung von 3:50 Minuten vor Enric Mas war Pogacar auf dem besten Weg, seinen ersten Vuelta-Sieg zu erringen. Doch 32 Kilometer vor dem Ziel in Xeraco stürzte er nach einem Schlenker und riss zwei Fahrer vom Visma-Rennstall mit in den Sturz. Die genaue Ursache bleibt unklar, möglicherweise wich er einem Stein am Straßenrand aus.

„Das schmerzt. Nicht das Ende, auf das irgendjemand gehofft hatte“, kommentierte die Vuelta. Matxin Fernandez, Sportdirektor von UAE, erklärte: „Er wollte weitermachen, aber die Schulter hat unglaublich wehgetan. Er musste genäht werden.“

Nach dem Ausfall von Pogacar übernahm Enric Mas die Führung in der Gesamtwertung, während Primoz Roglic ebenfalls Chancen auf den Sieg hat. Die achte Etappe gewann der Franzose Bryan Coquard im Sprint.

Die Frage bleibt, ob Pogacar seinen WM-Titel bei den Titelkämpfen in Montreal im September verteidigen kann. Er hatte die letzten beiden Weltmeisterschaften gewonnen. Stürze sind für Pogacar selten, und in der Vergangenheit verliefen seine Stürze meist glimpflich. Die Situation erinnert an die Stürze seiner Rivalen Jonas Vingegaard und Florian Lipowitz, die ebenfalls bei der Tour gestürzt sind.

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