Pogacar gewinnt in Alpe d'Huez Sieg in Rekordzeit dank fremder Hilfe

Pogacar setzt in Alpe d'Huez mit Rekordzeit ein Ausrufezeichen in der Tour de France

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Tadej Pogacar betrat die Mixed Zone in Alpe d'Huez mit einer bemerkenswerten Gelassenheit. Trotz der mehrfachen Dankesbekundungen seines Pressesprechers an die wartenden Journalisten beantwortete er weiterhin Fragen, insbesondere zur Rekordzeit von 35 Minuten und 27 Sekunden, die er auf dem 13,8 Kilometer langen Anstieg aufgestellt hatte. "Es wurde Zeit, dass der Rekord gebrochen wird", äußerte Pogacar mit einem Lächeln.

Sein Sieg kam jedoch in einem geschwächten Team, da drei seiner Helfer aufgrund von Krankheiten nicht mehr zur Verfügung standen, einschließlich Brandon McNulty, der die Tour vorzeitig verlassen musste. Tim Wellens und der angeschlagene Adam Yates konnten Pogacar nicht entscheidend unterstützen, wobei Yates immerhin in die Fluchtgruppe des Tages gelangte. Pogacar selbst erklärte:

Das ist ein Sieg für das gesamte Team

Die entscheidende Unterstützung kam von der Ausreißergruppe, in der insbesondere der Franzose Lenny Martinez für Aufsehen sorgte. Seine Präsenz in der Gesamtwertung sorgte dafür, dass andere Teams, wie Red Bull-Bora-hansgrohe, zur Nachführarbeit gezwungen wurden. Pogacar profitierte von dieser Situation und sammelte die vor ihm liegenden Fahrer am Schlussanstieg ein, während Remco Evenepoel, der seine Position im Klassement festigte, von den Zuschauermengen behindert wurde.

Am Ende hat Pogacar nun einen Vorsprung von mehr als sieben Minuten auf Evenepoel. Letzterer muss die bevorstehende Königsetappe am Samstag, die erneut in Alpe d'Huez endet, unbeschadet überstehen, um seine Podiumschancen zu wahren. "Es wird eine ganz andere Etappe werden, weniger explosiv", vermutete Evenepoel.

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