Podcast "Pizza & Pommes“ Elena Semechin: "Ich hatte Angst, mein Baby nie zu sehen"

Elena Semechin über Ängste und Rückschläge im BR24Sport-Podcast

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KI-Zusammenfassung

Die doppelte Paralympics-Siegerin Elena Semechin hat in der neuen Folge des BR24Sport-Podcasts "Pizza & Pommes" offen über ihre Rückschläge und Ängste gesprochen. Im Gespräch mit Felix Neureuther und Philipp Nagel teilte die Para-Schwimmerin ihre Erfahrungen mit Sehbehinderung und einer Hirntumor-Erkrankung.

Semechin, die mit einer genetisch bedingten Makuladystrophie lebt und nur noch über zwei Prozent Sehvermögen verfügt, erklärte:

Sport hat mein Leben komplett verändert. Der Sport ist das Tor in die Welt für mich gewesen.

Obwohl sie das Schwimmen erst mit 13 Jahren lernte, entwickelte sie sich zu einer der erfolgreichsten Para-Schwimmerinnen weltweit. Ihre sportlichen Erfolge halfen ihr, aus ihrem "Schneckenhäuschen" herauszukommen.

Besonders emotional wurde das Gespräch, als Semechin über die Diagnose Hirntumor nach den Paralympics 2021 sprach. Anstatt sich zu fragen, "Warum ich?", suchte sie schnell nach einem neuen Ziel: "Ich brauche ein Ziel, was mich wieder antreibt."

Ein weiteres zentrales Thema war ihre Angst während der Schwangerschaft, ihr Sehvermögen vollständig zu verlieren. "Was ist, wenn das jetzt passiert und ich sehe mein Baby gar nicht mehr?", fragte sie sich. Heute versucht sie, sich nicht von solchen Ängsten bestimmen zu lassen: "Es kommt, wie es kommt. Ich kann darauf keinen Einfluss nehmen."

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