
Wout van Aert sichert sich den Sieg gegen Tadej Pogacar bei Paris-Roubaix
KI-Zusammenfassung
Tadej Pogacar hat beim prestigeträchtigen Paris-Roubaix seinen Traum vom Sieg und dem damit verbundenen Erfolg bei den fünf bedeutendsten Eintagesrennen des Radsports erneut verpasst. Der 27-Jährige verlor den entscheidenden Sprint im Velodrom von Roubaix gegen den Belgier Wout van Aert und landete wie im Vorjahr auf dem zweiten Platz.
Nach einem anspruchsvollen Rennen über 258,3 Kilometer zwischen Compiègne und Roubaix fehlten Pogacar nur wenige Zentimeter, um den Sieg zu erringen. Damit bleibt die Jagd auf sein fünftes Monument, das ihn in die Fußstapfen von Radsportlegenden stellt, weiterhin offen.
Pogacar hatte erst vor einer Woche seinen dritten Sieg bei der Flandern-Rundfahrt gefeiert und konnte bereits Erfolge bei anderen Radsport-Monumenten wie Mailand-Sanremo, Lüttich-Bastogne-Lüttich und der Lombardei-Rundfahrt verbuchen. Lediglich die drei Belgier Eddy Merckx, Roger De Vlaeminck und Rik Van Looy haben es bisher geschafft, alle fünf Rennen zu gewinnen. Diese Niederlage stellt für den mehrmaligen Tour-de-France-Champion Pogacar die erste in dieser Radsaison dar.
Bei den Frauen hat die Franziska Koch Radsport-Geschichte geschrieben. Die 25-Jährige aus Mettmann setzte sich im Zweiersprint gegen die dreimalige Weltmeisterin Marianne Vos aus den Niederlanden durch und feierte damit ihren größten Karriere-Erfolg. Koch, die für das französische Team FDJ United-Suez fährt, ist die erste deutsche Frau, die bei Paris-Roubaix triumphiert.
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