Openda floppt in Turin und jetzt buhlen gleich mehrere Klubs um den Belgier

Loïs Openda kämpft um seine Karriere nach enttäuschender Saison bei Juventus Turin

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Loïs Openda hat bei Juventus Turin eine der enttäuschendsten Saisons seiner Karriere hinter sich. Nach einem leihweisen Wechsel von RB Leipzig im letzten Sommer war die Alte Dame im April 2026 gezwungen, die im Vertrag verankerte Kaufpflicht zu aktivieren, als sie den zehnten Tabellenplatz in der Serie A sicherte.

In 34 Pflichtspielen erzielte der 26-Jährige lediglich zwei Tore. Besonders besorgniserregend ist, dass er in den letzten elf Ligaspielen nur einmal für vier Minuten eingewechselt wurde. Juventus zeigt sich grundsätzlich offen für einen Abgang, bevorzugt jedoch eine Leihe mit Kaufoption, da ein sofortiger Verkauf wahrscheinlich nicht den gezahlten Preis einbringen würde.

Openda war mit hohen Erwartungen nach Italien gewechselt. Bei RB Leipzig hatte er in zwei Jahren und 93 Pflichtspielen 41 Tore und 18 Vorlagen erzielt und sich als einer der besten Stürmer der Bundesliga etabliert.

Aktuell zeigen Ligue 1 und Premier League Interesse an dem Belgier. Laut der Gazzetta dello Sport haben RC Lens, Stade Rennes und Olympique Lyon Kontakt zu Opendas Lager aufgenommen. Auch Eintracht Frankfurt, Nottingham Forest und AS Monaco sollen interessiert sein. Bislang sind jedoch nur Leihangebote mit Kaufoption eingegangen, was den Verkaufsplänen der Turiner nicht vollständig entspricht.

Openda, geboren in Ans bei Lüttich, hat einen Vertrag bis 2030, was ihm eine gewisse Verhandlungsmacht verleiht. Sein Marktwert ist nach der schwachen Saison auf etwa 25 Millionen Euro gesunken, und es bleibt fraglich, ob ein Interessent bereit ist, deutlich mehr als diesen Betrag als feste Ablöse zu zahlen.

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