Ohne Sieg: Hearts erreichen Conference League

Herz schlägt trotz Niederlagen: Hearts erreichen die Conference League

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KI-Zusammenfassung

Der schottische Vizemeister Heart of Midlothian hat in der Conference League ein bemerkenswertes Kunststück vollbracht. Der Klub aus Edinburgh hat keines seiner sechs Qualifikationsspiele nach 90 oder 120 Minuten gewonnen, darf jedoch dennoch in der Ligaphase des kleinsten Europapokals antreten.

Der Weg begann in der zweiten Qualirunde der Champions League gegen Sturm Graz, wo die Hearts zwei deutliche Niederlagen (0:4, 0:2) hinnehmen mussten. Daraufhin erfolgte der Abstieg in die Europa League, wo sie in der dritten Qualirunde gegen den portugiesischen Rekordmeister Benfica Lissabon chancenlos waren (1:6/1:1) und schließlich in die Conference League relegiert wurden.

In den Playoffs gab es gegen Österreichs Rekordchampion Rapid Wien erneut keinen "echten" Sieg (2:2, 2:2 n.V.), doch das 4:3 im Elfmeterschießen am Mittwochabend ließ die Hearts jubeln. Der Einzug in die Ligaphase ist für den Klub ein wichtiger Trost, besonders nach dem dramatischen Verlust des ersten Meistertitels seit 1960 gegen Celtic Glasgow (1:3) am letzten Spieltag der schottischen Liga.

Im Jubel über den Erfolg in Wien erlaubte sich der Klub einen kleinen Seitenhieb auf Celtic, das in den Champions-League-Playoffs gegen den Linzer ASK (3:0, 1:5 n.V.) gescheitert war. "Playoffs in Österreich zu gewinnen, ist nicht jedermanns Sache...", hieß es in einem Beitrag.

Trainer Wouter Vrancken zeigte sich stolz auf seine Mannschaft:

Ich bin so stolz auf die Jungs. Sie haben sich belohnt, ich freue mich sehr für sie.

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