
Eintracht Frankfurt verkauft Ritsu Doan für 17 Millionen Euro an Al-Ittihad
KI-Zusammenfassung
Eintracht Frankfurt steht kurz vor dem Verkauf von Ritsu Doan an den saudi-arabischen Klub Al-Ittihad. Wie der kicker berichtet, haben die Hessen eine Ablösesumme von 17 Millionen Euro vereinbart, wobei nur noch letzte Formalitäten ausstehen. Dieser Verkauf stellt jedoch ein Minusgeschäft für die Eintracht dar, da der Spieler im Vorjahr für 21 Millionen Euro vom SC Freiburg verpflichtet wurde. Somit ergibt sich ein Verlust von rund vier Millionen Euro, was die finanziellen Schwierigkeiten des Vereins verdeutlicht.
Der Abgang von Doan war nicht eingeplant, da er für die Saison als Stammspieler vorgesehen war. Adi Hütter, seit dem 1. Juli 2026 Cheftrainer, hatte auf eine Rückkehr zu alter Form des Japaners gehofft. Doan, geboren am 16. Juni 1998, war mit der Rückennummer 20 ausgestattet und hatte einen Vertrag bis zum 30. Juni 2030. Trotz einer starken Hinrunde mit vier Toren und vier Vorlagen in der Bundesliga, konnte er seine Leistungen nicht konstant abrufen und kam in der Rückrunde nur noch auf ein Tor und eine Vorlage.
Obwohl der Verkauf nicht dringend notwendig ist, da das Transferfenster in Saudi-Arabien erst am 12. Oktober schließt, benötigt die Eintracht die Transfererlöse dringend. Aktuell gibt es noch keine konkreten Angebote für weitere Verkaufskandidaten wie Fares Chaibi, Hugo Larsson und Jean-Matteo Bahoya.
Parallel arbeitet Markus Krösche, Sportvorstand der Eintracht, an der Verpflichtung von Arnaud Kalimuendo. Der 24-jährige Mittelstürmer, der bereits in der letzten Saison in Frankfurt spielte, könnte erneut ausgeliehen werden, was eine kostengünstigere Option für den Verein darstellt.
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