Nordische Ski-WM 2031 FIS vertagt Entscheidung, Oberstdorf zittert

Oberstdorf wartet weiter: Entscheidung zur Nordischen Ski-WM 2031 vertagt

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Die Entscheidung über den Austragungsort der Nordischen Ski-WM 2031 zwischen Oberstdorf und Planica wurde am Mittwochabend auf dem FIS-Kongress in Belgrad vertagt. Anstatt der erhofften Bekanntgabe kam es zu Buhrufen und Pfiffen im Publikum, als Nick Fellows, der Direktor von FIS TV, erklärte:

Die Ratssitzungen, die zu dieser Verzögerung geführt haben, dauern jedoch an und wir konnten noch keine endgültige Entscheidung treffen.

Fellows bat um Entschuldigung und verwies darauf, dass die Entscheidung in kommenden Ratssitzungen fallen werde. Oberstdorf hofft auf eine Entschädigung für die letzte Ski-WM 2021, die aufgrund der Corona-Pandemie ohne Zuschauer stattfand. Die Veranstalter erhoffen sich von der WM 2031 ein volles Haus und echte WM-Stimmung.

Die vertagte Entscheidung reiht sich in eine Reihe von Negativschlagzeilen ein, die die FIS in letzter Zeit belastet. Am Donnerstag wird der neue FIS-Präsident gewählt, wobei vor allem die großen Wintersportnationen, darunter auch Deutschland, eine Wiederwahl von Johan Eliasch verhindern wollen. Eliasch steht in der Kritik, insbesondere von bekannten Athleten wie Marco Odermatt und Mikaela Shiffrin.

Der Applaus für Eliasch fiel am Mittwochabend in Belgrad verhalten aus, und die vertagte Entscheidung zur Nordischen Ski-WM 2031 wirft kein gutes Licht auf die aktuelle Arbeit der FIS.

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