NHL: Neue Hürde für Trainersuche der Edmonton Oilers

Edmonton Oilers warten auf Klärung: Mike Babcock als neuer Head Coach im Gespräch

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Die Edmonton Oilers stehen vor einer neuen Herausforderung bei der Trainersuche, nachdem ein Engagement von Bruce Cassidy aufgrund mangelnder Freigabe von den Vegas Golden Knights gescheitert ist. Nun rückt Mike Babcock als potenzieller neuer Head Coach ins Blickfeld.

Allerdings ist auch Babcocks Verpflichtung aufgrund von Vorwürfen aus der Vergangenheit fraglich. Der 63-Jährige war zuletzt in der NHL-Saison 2019/20 aktiv und trat vor Saisonbeginn 2020 bei den Columbus Blue Jackets zurück, nachdem ihm unzulässiges Durchsuchen der Smartphones von Spielern vorgeworfen wurde. Diese Vorwürfe wurden von der NHL Players’ Association untersucht, doch die Ermittlungen wurden eingestellt, als Babcock die Liga verließ.

Laut Sportsnet sollen die Vorwürfe gegen Babcock nun erneut von der NHL geprüft werden. Die Spielergewerkschaft hat eine "umfassende Untersuchung" gefordert, bevor Babcock einen Vertrag in Edmonton unterzeichnen kann. Es wird als wahrscheinlich erachtet, dass die NHL dieser Forderung nachkommt.

Obwohl die Oilers Babcock theoretisch auch vor Abschluss der Ermittlungen verpflichten könnten, wird angenommen, dass sie die Ergebnisse abwarten werden. In einem persönlichen Gespräch mit Daryl Katz, dem Eigentümer des Teams, soll Babcock jedoch bereits versucht haben, Zweifel an seiner Person auszuräumen.

Babcock begann seine Trainerkarriere 2002 bei den Anaheim Mighty Ducks und führte die Detroit Red Wings 2008 zum Stanley-Cup-Sieg. In seiner Karriere weist er eine Regular-Season-Bilanz von 700-418-164 auf.

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