WichtigNFL | Studie: Spieler haben höheres Demenz-Risiko

Studie zeigt signifikant erhöhtes Demenz-Risiko bei NFL-Spielern

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Eine Studie, die am Mittwoch veröffentlicht wurde, belegt, dass NFL-Spieler bis zu viermal häufiger an neurodegenerativen Erkrankungen wie Demenz oder Parkinson erkranken. Die Untersuchung umfasste 19.824 Athleten, die zwischen 1960 und 2019 in der NFL aktiv waren. Besonders alarmierend ist das Risiko eines neurodegenerativen Todesfalls bei jüngeren Spielern unter 60 Jahren, das zwölfmal so hoch ist.

Dr. Daniel Daneshvar, der Leiter der Studie, kommentierte die Resultate:

Dies ist der eindeutigste Beleg auf Bevölkerungsebene, den wir je hatten, dass bei NFL-Spielern eine tatsächlich und messbar höhere Sterblichkeitsrate aufgrund neurodegenerativer Erkrankungen vorhanden ist.

Das größte Risiko besteht bei Skill-Position-Spielern, deren Wahrscheinlichkeit, an solchen Erkrankungen zu leiden, etwa zweimal so hoch ist wie bei Lineman. Bei anderen Krankheiten, wie Krebs oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen, schneiden NFL-Spieler jedoch besser ab als der Durchschnitt. Laut der Studie sind sie "insgesamt gesünder" und sterben seltener an diesen Erkrankungen.

Die Forscher weisen darauf hin, dass die tatsächliche Anzahl der Todesfälle aufgrund neurodegenerativer Erkrankungen möglicherweise noch höher ist, da Todesursachen oft nicht genau erfasst werden. Die Ergebnisse zeigen über die Jahrzehnte hinweg eine konstante Tendenz, obwohl der Sport möglicherweise sicherer geworden ist.

Dr. Daneshvar betont, dass die Verringerung der Kraftbelastung zum Kopf der effektivste Weg sei, um das Risiko für neurodegenerative Erkrankungen zu senken. Die NFL hat bislang keinen Kommentar zu den Ergebnissen abgegeben.

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