WichtigNeuer Bundestrainer: Red Bull betreibt Lovewashing mit Jürgen Klopp

Jürgen Klopp wird neuer Bundestrainer: Red Bull und das Spiel mit dem guten Zweck

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Die Zusammenarbeit zwischen dem DFB und Jürgen Klopp hat sich in Rekordzeit entwickelt. Nur 25 Tage nach dem gescheiterten Elfmeterschießen gegen Paraguay wird Klopp am Freitag als neuer Bundestrainer präsentiert. Zudem sind es gerade einmal 40 Tage her, dass Thomas Müller und Klopp während der WM über die Möglichkeit spekulierten, dass Klopp die DFB-Elf in die Nations League führen könnte.

Die rasche Einigung zwischen Red Bull und dem DFB wirft Fragen auf. Klopp, der als Head of Global Soccer bei Red Bull tätig ist, wurde laut Berichten für eine Ablösesumme von einer Million Euro abgeworben, die an die Stiftung „Wings for Life“ fließt. Diese Stiftung unterstützt die Forschung zur Heilung von Querschnittslähmungen. Kritiker bemerken, dass dies eine raffinierte Marketingstrategie ist, die als „Lovewashing“ bezeichnet wird.

Anfänglich wurde spekuliert, ob Klopp neben seiner Rolle als Bundestrainer auch weiterhin für Red Bull tätig sein könnte. Diese Idee wurde jedoch verworfen. Stattdessen wird ihm nun ermöglicht, seine Expertise dem Konzern in einem weniger zeitaufwendigen Rahmen zur Verfügung zu stellen.

Der Vergleich mit dem „Regenwaldprojekt“ der Brauerei Krombacher, das seinerzeit für viel Kritik sorgte, zeigt, dass auch Red Bull versucht, Verkaufszahlen mit einem guten Zweck zu verknüpfen. Letztlich scheint es jedoch, dass das Dosenimperium vor allem eines will: geliebt werden.

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