WichtigNBA-Finals im Madison Square Garden Trump als Partycrasher für die Knicks-Fans

Trump sorgt für Aufregung bei Knicks-Fans während NBA-Finals im Madison Square Garden

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Bei einer Presserunde im Weißen Haus am vergangenen Freitag bestätigte Donald Trump, dass er das dritte Spiel der NBA-Finalserie am Montagabend (Ortszeit) zwischen den New York Knicks und den San Antonio Spurs besuchen werde. Der Besuch erfolgt auf Einladung des Teambesitzers der Knicks, wie die US-Nachrichtenagentur Associated Press berichtete.

Um den Sicherheitsanforderungen gerecht zu werden, wurden bereits verschärfte Sicherheitsvorkehrungen am Madison Square Garden angeordnet. Die Fans sollen mindestens zwei Stunden vor Spielbeginn zur Arena kommen, um besonderen Screenings zu unterziehen. Zudem dürfen nur unverzichtbare persönliche Gegenstände mitgeführt werden, was die Mitnahme von Taschen, egal wie klein, verbietet. Der US-Geheimdienst Secret Service stellte eine Liste mit verbotenen Gegenständen zur Verfügung. Auch Straßen rund um die Arena sowie die benachbarte Penn Station werden zeitweise gesperrt.

Für die Knicks ist es das erste NBA-Finalspiel seit 27 Jahren, das im Madison Square Garden stattfindet. Die Begeisterung der Fans in New York ist enorm, besonders nach den zwei Siegen in San Antonio. Hunderte Knicks-Fans feierten die 2:0-Serienführung, selbst im fernen San Antonio. Vor dem Madison Square Garden versammelten sich über 6.000 Fans zu einer „Watch Party“, bei der es auch zu Zusammenstößen mit der Polizei kam und insgesamt 17 Festnahmen verzeichnet wurden.

Die New Yorker Polizei (NYPD) hat jedoch das „Public Viewing“ und öffentliche Veranstaltungen rund um die Arena abgesagt, was viele Fans verärgerte. Die Ticketpreise für das Finale sind exorbitant, was den Platz vor dem Madison Square Garden für viele zur besten Alternative macht.

Kritik kam auch von ESPN-Kommentator Stephen A. Smith, der den Besuch Trumps als störend bezeichnete: „Ich will ihn dort nicht haben. Es geht nicht um Politik. Er verursacht Störungen und trägt zum Chaos bei.“ Trotz seiner New Yorker Wurzeln dürfte Trump in der liberalen Hochburg auf Ablehnung stoßen. Bürgermeister Zohram Mamdani kündigte an, in einem anderen Bereich der Arena zu sitzen, als Trump.

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