Nach Wimbledon-Pleite: Tennis-Ikone warnt Alexander Zverev vor "Fehler"

Alexander Zverev scheitert im Wimbledon-Finale gegen Jannik Sinner und erhält Warnung

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Alexander Zverev konnte in Wimbledon zwar sein Rasentrauma mit dem Einzug ins Finale ablegen, jedoch reichte es nicht für den großen Titel. Im packenden Viersatzspiel musste sich der Deutsche dem Weltranglistenersten Jannik Sinner geschlagen geben. Das Endergebnis lautete 7:6 (9:7), 6:7 (2:7), 3:6, 4:6.

TV-Experte und Ex-Profi Michael Stich, der letzte deutsche Wimbledon-Sieger im Männereinzel, gab Zverev nach der Niederlage einen wertvollen Ratschlag: „Es war ein gutes Match, sehr intensives Tennis. Am Ende haben wir einen Sieger gesehen, der drei, vier Prozent durchhaltender war.“

Stich riet dem 29-Jährigen, nach der intensiven Zeit der letzten Wochen eine Verschnaufpause einzulegen. Er äußerte Bedenken, dass die letzten zwei Monate „mental sehr viel Energie gekostet“ hätten. „Ich wünsche ihm, dass er nicht den Fehler macht, dass er zu viel spielt. Dass er sich einfach mal diese Zeit gönnt, zu reflektieren“, so Stich weiter.

Der Wimbledon-Champion wies darauf hin, dass Zverev in der ATP-Weltrangliste bereits fast 5000 Punkte Rückstand auf Sinner hat und es unwahrscheinlich sei, dass er in diesem Jahr noch die Nummer eins wird. „Er muss jetzt vielleicht akzeptieren, dass die Grand Slams das Hauptziel sind“, fügte Stich hinzu.

Zverev hatte den Schwung seines Premieren-Triumphs in Paris mit nach London genommen und setzte Sinner zunächst mit herausragenden Aufschlägen und aggressivem Spiel unter Druck. Letztendlich behielt der Italiener jedoch die Oberhand.

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