
Matthias Hagner findet neuen Lebensweg nach persönlichem Verlust und kehrt zurück zum Fußball
KI-Zusammenfassung
Matthias Hagner, ehemaliger Profi des VfB Stuttgart, blickt auf eine bewegte Karriere zurück. 1997 holte er mit Teamkollegen wie Krassimir Balakov und Fredi Bobic den DFB-Pokal und stand 1998 im Europapokalfinale gegen den FC Chelsea. Hagner war der jüngste Spieler im Stuttgarter Kader und hatte bereits früh ein Gespür für Themen jenseits des Fußballs, wie etwa Mentales Training, das damals auf Skepsis stieß.
Nach seinem Karriereende und ersten Trainerstationen entschied sich der Familienvater von vier Kindern, Psychologie zu studieren. Nach dem Abschluss arbeitete er in einem therapeutischen Kinder- und Jugendwohnheim, wo er wichtige Erfahrungen sammelte. Ein schwerer Schicksalsschlag traf ihn, als sein ältester Sohn Jonas an Krebs erkrankte und 2020 verstarb. Hagner fand Trost in der Philosophie des Stoizismus und entwickelte ein starkes Mindset, das ihm half, den Verlust zu verarbeiten.
Aktuell arbeitet Hagner als Sportpsychologe für die TSG Hoffenheim und betreut rund 100 Personen. Er setzt auf Nähe zu den Spielern und möchte deren mentale Stärke fördern. Hagner betont, dass Fußballprofis in erster Linie Menschen sind, die mit alltäglichen Herausforderungen konfrontiert sind. Er sieht auch die Gefahren von Social Media, die die kognitive Leistungsfähigkeit beeinträchtigen können.
Hagner kritisiert die ungleiche Verteilung von Ressourcen im deutschen Profifußball, wo oft zu wenig in die mentale Gesundheit investiert wird. Er strebt an, das veraltete Denken über Sportpsychologie zu verändern und den echten Mehrwert dieser Disziplin aufzuzeigen.
Finden Sie alle KI-gestützten Zusammenfassungen von Sportnachrichten : VFB Stuttgart, Fußball. Automatische Zusammenfassungen, in Echtzeit.

Kommentare kommen bald...