
Bundestrainerin Schopman nach WM-Enttäuschung beim Hockey-Bund entlassen
KI-Zusammenfassung
Der Deutsche Hockey-Bund (DHB) hat die Bundestrainerin Jamilah Schopman nach der enttäuschenden WM 2023, bei der das Team den sechsten Platz belegte, entlassen. Martin Schultze, der Sportdirektor des DHB, erklärte bei MagentaTV:
Wir haben uns mit Blick auf die Olympischen Spiele 2028 in Los Angeles dazu entschieden, auf der Trainerposition eine Veränderung vorzunehmen.
Die Entscheidung basiert nicht nur auf den Ergebnissen des WM-Turniers, sondern auch auf einer allgemeinen Unzufriedenheit mit der Entwicklung der Mannschaft. Schopman hatte im November 2024 die Nachfolge von Valentin Altenburg angetreten, der nach den Olympischen Spielen in Paris 2024 zurücktreten wird.
Ehemalige Spielerinnen äußerten Kritik an der Entscheidung. Anne Schröder, Ex-Nationalspielerin, bezeichnete den Zeitpunkt als ungünstig:
Das ist ein ungünstiger Zeitpunkt für eine Mannschaft, die gerade im Prozess ist.
Trotz der Entlassung kann Schopman auf Erfolge zurückblicken, darunter die Silbermedaille bei der EM 2025. Bei der WM schloss die DHB-Auswahl das Halbfinale knapp ab und verlor das Platzierungsspiel gegen Indien mit 1:3. Schopman selbst war eine erfolgreiche Spielerin, die unter anderem Gold bei den Olympischen Spielen 2008 mit den Niederlanden gewann.
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