
Mihambo verpasst Titel, Krause triumphiert nach Babypause
KI-Zusammenfassung
Die Weitspringerin Malaika Mihambo hat bei den nationalen Leichtathletik-Meisterschaften in Bochum überraschend ihren nächsten deutschen Meistertitel verpasst. Die 32-Jährige von der LG Kurpfalz musste sich mit 6,63 Metern und Platz zwei zufriedengeben. Den Sieg holte Mikaelle Assani mit einer Weite von 6,67 Metern.
Mihambo hatte insbesondere mit dem böigen Wind zu kämpfen und brachte nur ihren ersten Versuch wirklich gut in die Grube. Beim letzten Versuch verschenkte die Olympiasiegerin von 2021 beim Absprung fast einen halben Meter, was den Verlust ihres angestrebten neunten DM-Titels zur Folge hatte. Zuvor war sie zuletzt in London mit 7,05 m so weit gesprungen wie seit ihrem EM-Triumph 2024 nicht mehr.
Im Gegensatz dazu feierte Gesa Felicitas Krause ein beeindruckendes Comeback und kehrte nach fünf Jahren auf den DM-Thron zurück. Die 33-Jährige setzte sich im 3000-Meter-Hindernisrennen souverän vor Olivia Gürth durch und sicherte sich ihren siebten Titel über diese Distanz. Mit einer Zeit von 9:24,40 Minuten war sie nie zuvor bei einer nationalen Meisterschaft schneller. Zudem unterbot sie ihren eigenen DM-Rekord von 2017. Bei der EM in Birmingham strebt Krause ihre fünfte Medaille an – 14 Jahre nach ihrer Bronzemedaille 2012 in Helsinki.
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