
Nationaltrainer Sébastien Migné wechselt von Haiti zu Gabun nach WM-Aus
KI-Zusammenfassung
Nach dem enttäuschenden Abschneiden bei der Fußball-Weltmeisterschaft hat sich Haiti von Nationaltrainer Sébastien Migné getrennt. Diese Entscheidung fiel fast drei Wochen nach dem Gruppen-Aus, und laut dem Verband FHF geschah dies "im gegenseitigen Einvernehmen und in aller Freundschaft".
Nur wenige Stunden nach der Trennung wurde Migné zum neuen Nationaltrainer von Gabun ernannt. Der gabunische Verband FGF erklärte, die Bekanntgabe sei verzögert worden, um die vertraglichen Klauseln zwischen Migné und seinem ehemaligen Arbeitgeber zu respektieren.
Haiti steht nun vor einem Umbruch, da der Verband zunächst keinen Nachfolger für Migné benannt hat. In der offiziellen Mitteilung der FHF heißt es:
Diese im Geiste des gegenseitigen Respekts und des Dialogs getroffene Entscheidung ermöglicht es beiden Seiten, die nächste Etappe ihres Weges in aller Ruhe anzugehen.
Migné hatte die Nationalmannschaft von Haiti im Jahr 2024 übernommen und sie nach 52 Jahren wieder zur WM geführt. Dort war das Team jedoch in der Gruppe C chancenlos, verlor gegen Schottland (0:1), Brasilien (0:3) und Marokko (2:4). Mit 53 Jahren ist Migné bereits der 17. Trainer, der während des laufenden XXL-Turniers in Nordamerika seinen Posten räumen musste.
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