
Liverpool und Manchester United kämpfen um australisches WM-Talent Herrington
KI-Zusammenfassung
Mehrere Topklubs buhlen um den Australier Herrington. Wie TeamTalk berichtet, sind die beiden englischen Traditionsklubs Liverpool und Manchester United in das Rennen um den Verteidiger eingestiegen und haben ihr Interesse bei seinem Umfeld hinterlegt. Damit gesellen sie sich zu einem Bieterfeld, dem unter anderem auch der FC Barcelona, Manchester City und Chelsea angehören.
Die Colorado Rapids signalisieren dem Vernehmen nach eine grundsätzliche Verkaufsbereitschaft, knüpfen einen Transfer jedoch an die Bedingung, Herrington für mindestens eine weitere Saison auf Leihbasis zurückzuerhalten. Der Vertrag des Verteidigers in Colorado läuft bis 2029.
Herrington war einer der Überraschungsleute der WM 2026. Der gebürtige Brisbaner stand erst im dritten Gruppenspiel der Socceroos in der Startelf und überzeugte beim 0:0 gegen Paraguay mit einer ruhigen Leistung. Er avancierte zum jüngsten MLS-Spieler, der jemals bei einer WM von Beginn an auf dem Platz stand. Im Sechzehntelfinale gegen Ägypten spielte er 120 Minuten durch, ehe Australien im Elfmeterschießen ausschied. Herrington selbst scheiterte dabei an der Querlatte und kam insgesamt auf 210 Minuten Spielzeit.
Bei Liverpool würde Herrington in eine Defensive mit bereits verjüngtem Charakter eingebettet. Jeremy Jacquet (20) kam in diesem Sommer neu dazu, und Giovanni Leoni (19) kehrt nach einem Kreuzbandriss in die Vorbereitung zurück. Ibrahima Konaté hatte den Klub zuvor ablösefrei verlassen und sich Real Madrid angeschlossen, was den Bedarf an weiteren Optionen hinter Virgil van Dijk verstärkt.
Ob die Reds oder die Red Devils das Rennen machen, hängt wesentlich von Herringtons eigenen Plänen ab. Die Colorado Rapids dürften als MLS-Klub kaum ein Vetorecht durchsetzen können, wenn ein europäischer Topverein mit einem ernsthaften Angebot anklopft.
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