
OSC Lille verpflichtet Tanguy Nianzou und FC Bayern profitiert vom Transfer
KI-Zusammenfassung
Tanguy Nianzou kehrt nach Frankreich zurück. Der OSC Lille hat den 24-jährigen Innenverteidiger vom FC Sevilla verpflichtet und ihn mit einem Vertrag bis 2028 samt Option auf eine weitere Spielzeit ausgestattet.
Für den FC Bayern München lohnt sich der Deal ebenfalls: Der Verein erhält vier Millionen Euro an Transfer-Boni. Lille zahlt für Nianzou eine Ablöse, die kolportiert zwischen drei und sechs Millionen Euro liegt. Bereits 2022 hatte Bayern beim Verkauf nach Sevilla eine Vereinbarung getroffen, die nun mit dem Weiterverkauf vollständig fällig wird.
Nianzou wechselte 2020 ablösefrei aus der PSG-Jugend nach München und absolvierte dort 23 Bundesligaspiele sowie weitere Einsätze in der Champions League. Allerdings wurde er beim deutschen Rekordmeister nie zum Stammspieler.
Lille bietet Nianzou nun die Möglichkeit, sich als unterschätztes Talent zu beweisen. Trotz seiner häufigen Reservistenrolle konnte er bereits einige Titel sammeln: dreimal Bundesliga-Sieger mit Bayern, zweimal Supercup-Gewinner und Europa-League-Sieger 2023 mit Sevilla. Mit seiner Körpergröße von 1,87 Meter und seiner Athletik gilt er nach wie vor als Spieler mit unausgeschöpftem Potenzial, und Lille könnte ihm den Stammplatz bieten, der ihm bisher verwehrt blieb.
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