
Sophie Chauveau kämpft weiter mit den Folgen ihrer schweren Gehirnerschütterung
KI-Zusammenfassung
Am 18. Juni stürzte die französische Biathletin Sophie Chauveau bei einer Fahrradtour, als ein freilaufender Hund ihren Weg kreuzte. Der Unfall führte zu einer schweren Gehirnerschütterung, die der 27-Jährigen auch zwei Monate später noch Probleme bereitet. Ihre Rückkehr in die Nationalmannschaft verzögert sich weiter.
Ihr Trainer Baptiste Desthieux äußerte im Interview mit dem "Nordic Magazine": "Die Entwicklung ist sehr positiv, aber Reisen stellen für sie noch eine Herausforderung dar. Daher ist es besser, wenn sie zu Hause bleibt, wo es ruhig ist." Die Staffel-Weltmeisterin von 2024 wird somit im französischen Trainingslager fehlen, das am Montag in Bessans beginnt. Bereits die Lehrgänge in Premanon im Juni und Ceillac im Juli hatte Chauveau verpasst.
Trotz der Schwierigkeiten hat die Skijägerin das Training in ihrem eigenen Tempo wieder aufgenommen. Desthieux erklärte:
Sie kann Radfahren, Laufen, Schießen sowie Rollerski absolvieren. Es handelt sich hauptsächlich um aerobes Training, aber wir erreichen nun eine Phase, in der wir schrittweise etwas mehr Intensität einbauen.
Er fügte hinzu, dass man sich "ganz langsam wieder herantasten" möchte, jedoch sei der Weg zur vollständigen Genesung "ein langwieriger Prozess". Im September ist das nächste Trainingslager für die B-Auswahl Frankreichs in Premanon angesetzt, wo Chauveau "vielleicht" wieder dabei sein könnte.
Chauveau hatte die Vorsaison im zweitklassigen IBU-Cup begonnen und dort zwei Siege im Sprint (Lenzerheide) und im kurzen Einzel (Arber) erzielt. Bei der EM in Sjusjöen holte sie insgesamt drei Medaillen: Bronze im Sprint und Verfolger sowie Gold mit der Frankreich-Staffel. Im letzten Weltcup-Trimester rückte sie in den A-Kader Frankreichs auf und nahm an Wettkämpfen in Kontiolahti, Otepää und Oslo teil.
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