Leichtathletik-Trainer Gerd Osenberg in Leverkusen gestorben

Gerd Osenberg, bedeutender Leichtathletik-Trainer, verstorben

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Die deutsche Leichtathletik trauert um Gerd Osenberg, der am Montagvormittag im Alter von 89 Jahren verstorben ist. Dies bestätigte seine ehemalige Athletin Heide Ecker-Rosendahl, die am Sterbebett Abschied nahm. Der TSV Bayer 04 Leverkusen hatte zuerst über den Todesfall berichtet.

Osenberg, aus Radevormwald in der Nähe von Köln, war jahrzehntelang als Trainer bei Bayer 04 aktiv und arbeitete auch für den Deutschen Leichtathletik-Verband (DLV). Zu seinen Schützlingen zählten zahlreiche erfolgreiche Athletinnen, darunter Ulrike Nasse-Meyfarth, Heike Henkel und Rita Wilden, die zusammen mehrere olympische Medaillen gewannen. Insgesamt betreute Osenberg Athleten, die elf olympische Medaillen, darunter vier goldene, errangen.

Für seine Verdienste wurde Osenberg mit dem Bundesverdienstkreuz sowie dem Verdienstorden des Landes Nordrhein-Westfalen ausgezeichnet. Ecker-Rosendahl erinnerte sich: „Osenberg verstand es wie kaum ein anderer, Talente zu erkennen, Potenziale zu entwickeln und Menschen zu inspirieren.“ Auch nach seinem Rücktritt gab er sein Wissen weiter und lebte für die Leichtathletik.

Sein früherer Verein würdigte seine zwischenmenschlichen Fähigkeiten und seine Begeisterungsfähigkeit. Eine seiner letzten Athletinnen, Silke Spiegelburg, äußerte sich auf Instagram: „Du hast die Leichtathletik geprägt, warst ein fantastischer Trainer und ein besonderer Mensch.“ Osenbergs Verlust wird in der Leichtathletikgemeinschaft tief empfunden.

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