Leichtathletik: Rekordmann Agyekum peilt EM-Medaille an

Emil Agyekum nach Rekordlauf voller Zuversicht für die EM in Birmingham

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Emil Agyekum, der neue Hürdenstar aus Deutschland, hat beim Diamond League-Meeting in London einen sensationellen deutschen Rekord über 400 Meter Hürden aufgestellt. Mit einer Zeit von 47,45 Sekunden knackte er die alte Bestmarke von Leichtathletik-Ikone Harald Schmid und machte sich damit gleich Hoffnungen auf eine Medaille bei den bevorstehenden Europameisterschaften vom 10. bis 16. August in Birmingham.

Nach dem Lauf äußerte Agyekum seine Zuversicht:

Ich bin sehr zuversichtlich. Weil es ist schon cool, dass mich Warholm nicht gleich an der ersten Hürde eingeholt hat

In London wurde er hinter Warholm Zweiter und erklärte:

Das pusht einfach extrem. Mit der Weltspitze in einem Lauf zu sein und dann in einem so riesigen Stadion, das ist krass

Agyekum, der von Volker Beck, dem Olympiasieger von Moskau, trainiert wird, hat sich in dieser Saison kontinuierlich gesteigert. Bereits beim letzten Meeting in Budapest kam er Schmids Rekord mit 47,58 Sekunden nahe. Seine Leistung in London markiert das fünfte Mal, dass er unter 48 Sekunden blieb.

Er bedankte sich auf Instagram bei seiner Familie, seinem Coach und seinen Unterstützern, insbesondere bei seiner Partnerin, der Hammerwerferin Nova Kienast, für ihre Inspiration.

Agyekum hat sich seit der letzten Weltmeisterschaft, wo er im Halbfinale eine neue persönliche Bestleistung von 47,83 Sekunden aufstellte, weiterentwickelt und sagt:

Ich habe für mich ein neues Level erreicht

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