Leichtathletik-DM Speerwerfer Weber nach Fabel-Comeback in Titellaune

Webers beeindruckendes Comeback: Speerwurf-Star setzt neue Maßstäbe vor der DM

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87,04 Meter – Dieser Wurf von Johannes Weber in der vergangenen Woche in Luzern markierte nicht nur den Saisoneinstieg des Europameisters von München 2022, sondern katapultierte ihn auch an die Spitze der europäischen Jahresbestenliste und auf Platz drei der Welt. Der 31-Jährige fühlt sich nach monatelangem Warten und Kämpfen wie befreit. Der Wettkampf fand nur einen Monat vor den Europameisterschaften im britischen Birmingham (10. bis 16. August) statt.

Weber äußerte sich erfreut über die Weite und sagte:

Ich bin extrem glücklich mit der Weite.

Er reflektierte über die vergangenen Monate:

Es war keine schöne Zeit. Ich habe mich wie ein Tiger im Käfig gefühlt.

Am 25. Juli 2026 möchte Weber im Lohrheidestadion seinen sechsten deutschen Titel in Serie gewinnen und damit gleichziehen mit der Speerwurf-Legende Klaus Wolfermann. Um optimal vorbereitet zu sein, reiste er vor der DM in ein Trainingslager nach Potsdam.

Für die EM hat Weber bereits die Qualifikationsweite von 91,51 Metern aus dem Vorjahr erfüllt. Er betont jedoch, dass der Titel nicht sein einziges Ziel sei, da immer starke Konkurrenten vorhanden seien.

Ein potenzieller Rivale ist Thomas Röhler, der nach Jahren der Verletzungen mit 83,33 Metern beachtlich zurückgekehrt ist. Weber und Röhler haben sich in Luzern gegenseitig unterstützt und motiviert.

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