Künftig wieder mit Flagge Schwimmverband hebt alle Einschränkungen gegen Russland auf

Weltverband erlaubt russischen Schwimmern Rückkehr mit Flagge und Hymne

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Russische und belarussische Schwimmer können künftig wieder ohne Einschränkungen auf der internationalen Bühne starten. Dies gab der Weltverband World Aquatics am 13. April 2026 bekannt.

In einer offiziellen Mitteilung heißt es, dass Athleten aus den beiden Ländern "auf dieselbe Weise teilnehmen wie ihre Kollegen, die andere Sportnationalitäten vertreten, und zwar mit ihren jeweiligen Trikots, Flaggen und Hymnen".

Der Präsident von World Aquatics, Husain Al Musallam, erklärte, dass in den vergangenen drei Jahren die Organisation gemeinsam mit der Aquatics Integrity Unit (AQIU) "erfolgreich dazu beigetragen" habe, Konflikte von den Sportwettkampfstätten fernzuhalten. Er betonte: "Wir sind entschlossen, dafür zu sorgen, dass Schwimmbecken und Freiwasser weiterhin Orte bleiben, an denen Athleten aus allen Nationen in friedlichem Wettkampf zusammenkommen können."

Eine wichtige Voraussetzung bleibt jedoch: Die Anti-Doping-Kontrollen müssen weiterhin durchgeführt werden. Sportler müssen mindestens vier aufeinanderfolgende Kontrollen, die in Zusammenarbeit mit der International Testing Agency (ITA) durchgeführt wurden, erfolgreich bestehen und die Hintergrundüberprüfungen durch die AQIU abschließen.

Zusätzlich teilte World Aquatics mit, dass Russland und Belarus nun auch wieder die vollen Mitgliedsrechte gemäß Artikel 6 der Satzung erhalten. Dies umfasst unter anderem die Möglichkeit, sich für die Austragung von Veranstaltungen zu bewerben.

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