"Kritischer Zustand": Heldt kritisiert Transfer-Politik

Heldt äußert Bedenken zur Transferpolitik im deutschen Fußball

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Horst Heldt, Geschäftsführer von Union Berlin, hat sich kritisch zur aktuellen Transferpolitik im deutschen Fußball geäußert. In einem Interview am Dienstag erklärte er:

Ich halte das auch für einen kritischen Zustand, in dem wir uns gerade bewegen und in welche Richtung wir in den letzten zwei, drei Jahren laufen, grundsätzlich in Deutschland.

Er bemerkte, dass die Top-Vereine in Deutschland zunehmend im Ausland einkaufen, was früher nicht der Fall war. "Früher hatten wir einen gesunden Kreislauf. Der beste deutsche Verein hat vom zweit- oder drittbesten deutschen Verein gekauft", so Heldt. Dies führe dazu, dass der Kreislauf nicht mehr existiert und es für Vereine, die auf Transfereinnahmen angewiesen sind, schwierig werde.

Nach der 0:4-Niederlage gegen Bayer Leverkusen wurde die Transferpolitik von Union Berlin kritisiert. Heldt betonte die begrenzten Möglichkeiten des Vereins:

Wir sind nicht bestimmend auf dem Markt und bewegen uns in Rahmenbedingungen, die ich nicht großartig diktieren kann, wie andere Vereine auch.

Für die laufende Saison hat Union Berlin das oberste Ziel, den Klassenerhalt zu sichern. Heldt kündigte an, die Spielweise nach und nach zu verändern, um dies zu erreichen. "Wenn wir das in Gefahr sehen, werden wir vielleicht einen anderen Schritt machen, denn das ist das allem übergeordnete Ziel."

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