
Goretzka und Kemminer begeistern mit Rekordzeiten bei den U20-Meisterschaften
KI-Zusammenfassung
Am Samstag sorgte Emma Goretzka im legendären Lohrheide-Stadion in Bochum-Wattenscheid für Aufsehen. Mit einer Zeit von 11,19 Sekunden sicherte sich die 19-Jährige aus Berlin den Titel bei den deutschen U20-Meisterschaften und verwies ihre Konkurrentin Lena Anochili (11,26 Sekunden) auf den zweiten Platz.
Goretzka konnte sich über eine neue Bestzeit freuen und stellte fest, dass sie mit ihrer Leistung den Titel verdient hatte. "Ich bin heute super entspannt in die ersten beiden Läufe reingegangen und hatte nur Angst, dass ich dem Druck im Finale nicht standhalten kann. Aber dann habe ich es glücklicherweise geschafft", erklärte sie nach dem Rennen. Ihr Ziel für die U20-WM im August in Eugene ist es, Spaß zu haben.
Die junge Sprinterin hat sich in den letzten Monaten enorm gesteigert. Nachdem sie bei den Deutschen Jugend-Hallenmeisterschaften nur knapp geschlagen wurde, erfüllte sie beim Meeting in Berlin die Norm für die U20-Weltmeisterschaften. Ihre Bestleistung verbesserte sie im Mai auf 11,36 Sekunden.
Auch bei den männlichen Athleten gab es Grund zur Freude. Jakob Kemminer stellte mit 10,14 Sekunden einen neuen deutschen U20-Rekord auf und knüpfte damit an seine Erfolge an. Er hatte zuvor die EM-Norm in Birmingham erreicht und gehört nun zu den Favoriten für die U20-WM in Eugene. "Die EM-Norm bei den Männern zu rennen, das ist unfassbar. Das hätte ich niemals gedacht", so Kemminer.
Sein größter Erfolg bisher war der Gewinn der Goldmedaille bei den U18-Europameisterschaften 2024. In den letzten Jahren hat er sich kontinuierlich verbessert und seine Bestzeit auf 10,23 Sekunden gesteigert, was seit 25 Jahren kein deutscher U20-Sprinter mehr geschafft hat. Damit schickt er eine klare Kampfansage an die Elite.
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