Keine Medaille für Weitsprung-Star - Mihambo mit bitterer Pleite bei der Leichtathletik-EM

Malaika Mihambo verpasst Medaille und enttäuscht bei der Leichtathletik-EM

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Weitsprung-Star Malaika Mihambo musste bei der Leichtathletik-EM im Alexander Stadium eine bittere Niederlage hinnehmen. Die 32-Jährige, die als Titelverteidigerin und Mitfavoritin ins Rennen ging, landete mit einer Weite von nur 6,94 m auf dem fünften Platz und verpasste damit überraschend eine Medaille.

Die neue Europameisterin wurde die Italienerin Larissa Iapichino, die in einem spannenden Wettkampf mit 7,00 m den Titel errang. Jazmin Sawyers aus Großbritannien sicherte sich mit 6,99 m die Silbermedaille, während Hilary Kpatcha aus Frankreich mit 6,98 m Bronze holte.

Obwohl Mihambo in der Qualifikation mit einem starken Sprung von 7,10 m aufhorchen ließ, verlief das Finale für sie alles andere als optimal. Sie kämpfte mit Anlaufproblemen und den schwierigen Windverhältnissen, was ihren Traum vom dritten EM-Gold nach den Titeln in 2018 und 2024 platzen ließ.

Diese Niederlage bedeutet nicht nur das Ende ihrer Titelverteidigung, sondern auch das erste Mal seit zehn Jahren, dass Mihambo ohne Medaille von einer großen Meisterschaft zurückkehrt. Zuvor hatte sie stets Edelmetall gewonnen, seit sie bei den Olympischen Spielen 2016 in Rio den vierten Platz belegte. Die deutschen Athletinnen Mikaelle Assani und Imke Daalmann schieden hingegen in der Qualifikation aus.

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