
Glasner strebt mit Crystal Palace den perfekten Abschied im Finale an
KI-Zusammenfassung
Oliver Glasner verzichtet auf eine Statue zum Abschied bei Crystal Palace und zitiert seinen Landsmann Toni Polster: „Ich will kein Denkmal, darauf scheißen ja nur die Tauben.“ Am Mittwoch könnte sich Glasner jedoch im Conference-League-Finale gegen Rayo Vallecano (21 Uhr/Nitro und RTL+) verewigen, indem er seinen dritten Titel in vier Jahren holt und den ersten internationalen für den Klub aus Süd-London.
Ein Sieg wäre das „perfekte Ende“, wie Glasner vor seinem letzten Spiel mit den Londonern erklärte, nachdem er bereits am Sonntag im Selhurst Park offiziell verabschiedet wurde. „Wenn man einen Film schaut oder ein Buch liest, hofft man immer auf ein Happy End.“ Mit einem Erfolg würde Glasner zudem dem Team einen Startplatz in der Europa League hinterlassen.
Bereits 2022 gewann Glasner mit Eintracht Frankfurt die Europa League, und 2025 folgte der historische Triumph im FA Cup mit Crystal Palace. Trotz dieser Erfolge kündigte Glasner im Januar an, den Verein nach der Saison zu verlassen, aufgrund von Differenzen über die Transferpolitik.
Glasner betont jedoch, dass es kein böses Blut gibt: „Ich kann einfach nur jedem einzelnen Spieler danken, wenn ich an die Entwicklung denke, die wir in den vergangenen zwei Jahren genommen haben.“
Über seine Zukunft ist wenig bekannt; zuletzt wurde er mit Bayer Leverkusen in Verbindung gebracht. Zunächst möchte Glasner jedoch seinen „Verpflichtungen als Vater und Ehemann“ nachkommen.
Für das Finale gegen Rayo Vallecano warnt Glasner: „Es ist ein 50:50-Spiel.“ Rayo, trainiert von Glasners möglichem Nachfolger Inigo Perez, sei „sehr schnell und stark im Umschaltspiel“. Glasner plant, die Stärken von Vallecano zu neutralisieren und eigene Chancen zu nutzen.
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