Karriereende? Schach-Superstar macht Andeutungen

Magnus Carlsen deutet Karriereende an und blickt auf Schachs Zukunft

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Magnus Carlsen, der Schach-Superstar, hat angedeutet, dass er sich in der letzten Phase seiner beeindruckenden Karriere befinden könnte. Bei der derzeit in Bengaluru stattfindenden Global Chess League äußerte der Norweger, dass seine Motivation für die Teilnahme an großen Turnieren schwankt.

Er sagte:

Ich bin motiviert für Turniere – manchmal mehr als andere Male, was sich deutlich daran zeigt, wie ich sie angehe. Aber so ist es nun einmal

Carlsen wandte sich auch direkt an die Organisatoren und betonte:

Wichtiger für die Zukunft des Schachs ist, dass ihr nicht unbedingt Dinge ausprobieren solltet, nur weil ich das tun möchte oder weil mich etwas motiviert. Auch die Zeit, in der ich noch dabei sein werde, ist ziemlich begrenzt.

In den letzten Jahren hat sich der Schachsport zunehmend neuen Formaten geöffnet, wie Schnell-, Blitz- und Freestyle-Schach. Carlsen hat dabei eine bedeutende Rolle gespielt. Trotz seiner Führung in der FIDE-Rangliste mit einer Elo-Zahl von 2823 Punkten im klassischen Schach, spielt er nur noch selten in dieser Variante. Stattdessen hat er sich auf Schnell- und Blitzschach spezialisiert, wo er ebenfalls die höchste Elo-Wertung besitzt und im Februar die erste Weltmeisterschaft im Freestyle-Schach gewann.

Carlsen plant jedoch keinen sofortigen Rückzug. "Im Moment macht mir das Spielen Spaß, und ich freue mich darauf, hier anzutreten", erklärte er mit Blick auf die Global Chess League, wo er mit seinem Team Alpine SG Pipers antritt.

In der GCL kämpfen insgesamt sechs Teams mit je sechs Spielern, darunter eine "Ikone", zwei männliche und weibliche "Superstars" sowie ein "Wunderkind", im Schnellschach gegeneinander.

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