
HSV setzt alles auf Fabio Vieira und hofft auf positive Wende im Transferpoker
KI-Zusammenfassung
Kurz vor Ablauf der Transferfrist gibt der Hamburger SV im Wettlauf um Fabio Vieira nicht auf. Die Chancen des Vereins scheinen täglich zu steigen, wie die "Bild" berichtet.
Claus Costa, der Sportdirektor des HSV, reiste am Dienstag nach London, um ein persönliches Gespräch mit dem Spieler zu führen. Dieses Treffen fand offiziell beim FC Arsenal auf dem Trainingsgelände statt. Costa betonte erneut die hohe Wertschätzung, die der HSV für Vieira empfindet.
Allerdings brachte der HSV-Vertreter kein neues Angebot mit. Die Verhandlungen sind weiterhin festgefahren, da der HSV lediglich bereit ist, acht bis neun Millionen Euro für Vieira zu zahlen, während Arsenal zuletzt rund 18 Millionen Euro verlangte. In dieser Situation gibt es kaum Spielraum für Verhandlungen.
Der HSV muss nun darauf hoffen, dass kein anderer Klub in London Interesse zeigt. Sollte am Ende nur das Angebot aus Hamburg vorliegen, könnte Arsenal bereit sein, zu den HSV-Konditionen zu verkaufen.
Es ist klar, dass Vieira an der Themse keine Zukunft hat. Beim Liga-Auftakt gegen Coventry City (3:0) stand er nicht im Kader von Mikel Arteta. Da sein Vertrag nach dieser Saison ausläuft, würde Arsenal bei einem Abgang im kommenden Sommer leer ausgehen.
In der vergangenen Saison war Vieira eine Schlüsselperson für den HSV. Das Leihgeschäft mit Arsenal endete am 30. Juni, und die Kaufoption von 22 Millionen Euro war für den HSV nicht tragbar. Laut "Bild" ist eine Einigung mit dem Spieler kurzfristig denkbar, und Costas Besuch könnte darauf abzielen, sich auf dieses Szenario vorzubereiten.
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