
Jonathan Hilbert teilt seine Kämpfe mit Depression und zieht sich aus dem Wettkampf zurück
KI-Zusammenfassung
Der deutsche Geher Jonathan Hilbert hat in einem emotionalen Instagram-Beitrag seine wiederkehrende Depression öffentlich gemacht. Er erklärte, dass er aufgrund der Rückkehr seiner Symptome vorerst aus dem Leistungssport aussteigen müsse: „Die Depression ist zurück und ich muss vorerst aus dem Leistungssport-Karussell aussteigen. Seit Januar habe ich wieder vermehrt Symptome wahrgenommen und dachte, ich kann es handeln.“
Hilbert, der bei den Olympischen Spielen in Tokio 2021 die Silbermedaille über 50 Kilometer gewann, betonte, dass er entschieden habe, in diesem Jahr keinen Wettkampf mehr zu bestreiten. Er befinde sich erneut in Therapie, nehme Medikamente und kämpfe mit einer diagnostizierten „Schweren depressiven Episode“.
Er reflektierte über seine Schwierigkeiten: „Ich wollte es mir nicht eingestehen, wollte mich in meiner leistungssportlich konditionierten Denkweise durchbeißen und ja keine Schwäche zulassen.“ Hilbert erklärte, dass es nun wichtig sei, „einfach Mensch zu sein, wie Mensch zu denken und den Menschen in mir zu heilen.“
Die Probleme mit der Depression hatten bereits nach den Sommerspielen begonnen. Hilbert hatte bereits im vergangenen Jahr offen darüber gesprochen, dass er nach seinem zweiten Platz bei Olympia an einer Depression erkrankt sei. Diese sei schleichend nach den Sommerspielen gekommen, was er nach seinem 16. Platz über 35 Kilometer bei der Leichtathletik-WM im vergangenen Jahr thematisierte. Auch damals suchte er professionelle Hilfe.
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