„Jeder Pfiff ein Kompliment“: Neuer reagiert auf Schalke-Anfeindungen

Manuel Neuer bleibt gelassen trotz Pfiffen der Schalke-Fans bei Rückkehr

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Manuel Neuer erlebte bei seiner Rückkehr nach Gelsenkirchen einen schwierigen Empfang, als Teile der Schalke-Fans ihm deutlich zeigten, dass sie seinen Wechsel zum FC Bayern auch 15 Jahre später nicht verziehen haben. Bereits beim Aufwärmen wurde Neuer mit dem Slogan „Wir sind Schalker und du nicht“ aus der Nordkurve empfangen, und bei der Verkündung der Bayern-Aufstellung folgte ein lautstarkes Pfeifkonzert.

Während der Partie wurde jede Ballberührung Neuers von Pfiffen begleitet, was für den langjährigen Bayern-Kapitän jedoch kein neues Erlebnis war. Er erklärte nach dem torlosen Remis gelassen, dass er die Pfiffe als „Komplimente“ und „Liebe“ interpretiere. „Jeder Pfiff, auch bei der Ballberührung, war ein Kompliment“, fügte er hinzu.

Im Gegensatz zu Neuer kritisierte Max Eberl, der Bayern-Sportvorstand, die Beschimpfungen gegen den Torwart und betonte, dass bestimmte „Kraftausdrücke“ nicht akzeptabel seien. Für Neuer war die Rückkehr an den Ort seiner Anfänge besonders emotional, da er rund zwei Jahrzehnte bei Schalke verbracht hatte und dort zu einem der besten Torhüter Deutschlands aufstieg.

Der 40-Jährige erinnerte sich, wie er als junger Schalke-Fan selbst in der Nordkurve stand und feierte 2011 mit den Königsblauen den DFB-Pokal. Es könnte sein letzter Auftritt als Spieler in der Veltins-Arena gewesen sein, da sein Vertrag am Saisonende ausläuft und seine Zukunft ungewiss ist. Trotz des verpassten Sieges und des schwierigen Empfangs überwiegen bei Neuer die Emotionen: „Es war ein sehr emotionaler Tag und etwas ganz Besonderes.“ Ob dies tatsächlich sein Abschied aus Gelsenkirchen war, bleibt abzuwarten.

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