Ibrahimovic schwänzt Schweden

Ibrahimovic lässt Schweden im Stich und besucht UFC-Event statt Auftaktspiel

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Zlatan Ibrahimovic sorgt auch Jahre nach seinem Karriereende für Diskussionen in Schweden. Die Tageszeitung Expressen kritisierte, dass der 122-malige Nationalspieler dem 5:1-Auftakt seiner ehemaligen Teamkameraden fernblieb. Stattdessen widmete sich der Fußball-Star dem Käfigkampf von Donald Trump, der anlässlich des 80. Geburtstags des US-Präsidenten stattfand.

Das Event der Ultimate Fighting Championship (UFC), bekannt für Mixed Martial Arts, fand auf dem Rasen des Weißen Hauses statt. Ibrahimovic bezeichnete das Spektakel als "einfach großartig" und teilte Clips davon auf Instagram.

Während Ibrahimovic dem Kampf zusah, überzeugten seine schwedischen Teamkollegen zeitgleich im mexikanischen Monterrey gegen Tunesien. Dies sorgte bei den Fans und im Team für Unmut. Jesper Karlström, Mittelfeldspieler, äußerte sich enttäuscht:

Er hätte unserem Spiel den Vorrang geben sollen, aber er darf beim nächsten Spiel dabei sein.

Ibrahimovic, der die ewige schwedische Torschützenliste mit 62 Toren anführt, wird bei der kommenden Weltmeisterschaft als TV-Experte für den amerikanischen Sender Fox Sports im Einsatz sein.

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