
Hermann Maier: Leibarzt erinnert sich an den Kampf ums Bein nach schwerem Unfall
KI-Zusammenfassung
Am 24. August 2001 verunglückte die Ski-Legende Hermann Maier in Obertauern, als ein falsch abbiegender Tourist ihn mit dem Auto erfasste. Der Unfall stellte Maiers Leben auf den Kopf und führte zu einem offenen Unterschenkelbruch sowie schweren inneren Blutungen.
In den dramatischen Stunden nach dem Unfall war die medizinische Lage kritisch. Artur Trost, Maiers Leibarzt, erinnerte sich, dass der damals 28-Jährige seine Beine nicht mehr spürte und in Lebensgefahr schwebte. Die Ärzte standen vor der Entscheidung, ob sie operieren sollten, was langfristige Folgen für Maiers Karriere gehabt hätte. Trost berichtete:
Es hiess: Nicht anrühren, sonst verblutet er.
Stattdessen entschieden sich die Ärzte für eine medikamentöse Behandlung. In dieser schwierigen Zeit log Maier, als er auf die Frage seines Arztes antwortete, er könnte sein Bein wieder spüren. Sein Wille, seine Karriere nicht aufzugeben, führte letztlich dazu, dass sein Bein gerettet werden konnte.
Nur 521 Tage nach dem Unfall feierte Maier sein Comeback: Am 27. Januar 2003 gewann er den Super-G in Kitzbühel und bezeichnete diesen Sieg als seinen "grössten Sieg". Zwei Jahre später holte er bei der Weltmeisterschaft in Bormio Gold im Riesenslalom. Insgesamt gewann Maier 54 Weltcup-Rennen und viermal den Gesamtweltcup, was seine Karriere zu einer der erfolgreichsten im alpinen Skisport machte.
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