
Ausschreitungen vor Pokalfinale in Paris sorgen für 65 Festnahmen und Verletzte
KI-Zusammenfassung
Am Vorabend des französischen Pokalfinales kam es in Paris zu schweren Ausschreitungen, die mit 65 Festnahmen und sechs Verletzten endeten.
Etwa 100 Fans des OGC Nizza versammelten sich im beliebten Bereich des Canal Saint-Martin und provozierten eine massive Schlägerei. Laut der Zeitung "L'Équipe" intervenierte die Polizei und stellte Stichwaffen, als Waffen verwendete Gegenstände, Sturmhauben sowie gepolsterte Handschuhe sicher.
Die Auseinandersetzung entstand zwischen Hooligans aus Nizza, die Unterstützung von Fans aus Lille, Nancy und einigen aus Saarbrücken erhielten, und Pariser Fans, die größtenteils frühere Ultras der Auteuil-Tribüne waren. Ein Mann erlitt schwere Kopfverletzungen und wurde auf die Intensivstation gebracht.
Der Pariser Bürgermeister Emmanuel Grégoire verurteilte den gewalttätigen Angriff der Nizza-Fans, von denen einige Verbindungen zur rechtsextremen Szene haben sollen. Er betonte auf X:
Ich möchte erneut betonen, dass Paris, getreu seiner Geschichte und seinen Werten, rechtsextremen Splittergruppen keinen Raum lassen wird, ihren Hass zu verbreiten.
Für das als Risikospiel eingestufte Pokalfinale im Stade de France wurden umfangreiche Sicherheitsvorkehrungen getroffen, und mehr als 2.000 Polizisten sind im Einsatz.
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