Handball-Weltmeister lässt mit Prognose zum THW Kiel aufhorchen

Nach enttäuschender Saison: THW Kiel startet mit neuem Trainer in die Zukunft

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Die Handball-Saison 2025/26 endete für den THW Kiel absolut enttäuschend. Erstmals seit über 30 Jahren wird der deutsche Handball-Rekordmeister nicht in einem europäischen Wettbewerb vertreten sein. Dies führte zur Trennung von Cheftrainer Filip Jicha, der seit 2019 das Team betreute. Sein Nachfolger ist Börge Lund, ein ehemaliger Spieler des THW, der zuvor den norwegischen Klub Elverum Handball trainierte.

Der THW Kiel musste in der Handball-Bundesliga als Tabellensechster auf die Champions League verzichten und steht damit vor einer herausfordernden Zukunft. Henning Fritz, DHB-Ikone und Weltmeister von 2007, äußerte sich optimistisch über die bevorstehenden Veränderungen. Er glaubt, dass der neue Trainer und die gezielten Verpflichtungen des Vereins eine positive Wende bringen können:

Ich erwarte mir auf jeden Fall eine Stabilisierung nach oben hin, was die Leistung angeht.

Fritz sieht viele neue Komponenten, die erst wachsen müssen, ist aber überzeugt, dass eine gute Harmonie zwischen Trainer und Spielern möglich ist.

Um sich optimal auf die neue Saison vorzubereiten, plante der THW Kiel die Teilnahme an einem Vorbereitungsturnier in Tórshavn, Färöer. Reiseprobleme durch dichten Nebel haben jedoch die Anreise behindert. Der Klub versucht am Donnerstagabend einen neuen Anlauf, was die Spielpläne durcheinanderbringt. "Aktuell wissen wir daher nicht, wann und wie es beim Wenzel Nordic Cup für uns weitergeht", teilte der THW mit.

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