Handball: Pikante Vermutung zum Jicha-Beben beim THW Kiel

THW Kiel trennt sich nach enttäuschender Saison von Trainer Filip Jicha

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Der THW Kiel gab zu Wochenbeginn bekannt, dass man die Zusammenarbeit mit Filip Jicha nach sieben Jahren beendet. Die vergangene Spielzeit endete für den deutschen Handball-Rekordmeister enttäuschend, was die Trennung des Tschechen unumgänglich machte. Die Verzögerung der offiziellen Verkündung der Entscheidung wird von Ex-Profi Christian Zeitz als schlechtes Zeichen gewertet.

Filip Jicha, der seit 2019 Cheftrainer der Zebras war und zuvor von 2007 bis 2015 als Spieler in Kiel aktiv war, musste nach einer zweiwöchigen Saisonanalyse gehen. Zeitz bezeichnete die Entscheidung als die einzig richtige:

Im Profisport - und ganz besonders im Handball - zählen am Ende die nackten Ergebnisse.

Der THW Kiel blickt auf eine schwache Saison in der Handball-Bundesliga zurück. Als Tabellensechster verpasste das Team zum dritten Mal in Folge die Qualifikation für die Champions League und wird nach 33 Jahren erstmals nicht in einem europäischen Wettbewerb vertreten sein. Diese Bilanz lässt sich laut Zeitz "schwerlich schönreden".

Die Tatsache, dass der Aufsichtsrat fast drei Wochen für die Entscheidung benötigte, sorgt bei Zeitz für Skepsis. Er äußerte:

Es zeigt, dass man sich in der Führungsetage mit dem Schritt schwer getan hat.

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