Handball, HBL: Aus doch noch nicht beschlossen? Verwirrung um Jicha-Beben beim THW Kiel

Verwirrung um die Zukunft von Filip Jicha beim THW Kiel bleibt bestehen

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Die Zukunft von Filip Jicha als Cheftrainer des THW Kiel bleibt ungewiss. Am Sonntag berichtete das Online-Portal "Handballbase", dass die Entscheidung gefallen sei, sich von dem Tschechen zu trennen. Jicha, der seit sieben Jahren im Amt ist und bis Ende Juni 2028 unter Vertrag steht, könnte demnach nicht in die neue Spielzeit starten.

Allerdings gibt es widersprüchliche Informationen: Laut "RTHandball" hat die THW-Führung noch keine endgültige Entscheidung getroffen. Die internen Gespräche über Jichas Zukunft dauern an und könnten bis zu zwei Wochen in Anspruch nehmen. Eine offizielle Bestätigung der Trennung steht weiterhin aus.

In der abgelaufenen Saison spielte der THW Kiel unter Jichas Leitung lange um die Champions-League-Plätze, verpasste jedoch nach Niederlagen gegen GWD Minden und TBV Lemgo zum Saisonabschluss das europäische Geschäft. Dies stellte die schlechteste Saison des Vereins seit fast 25 Jahren dar.

THW-Geschäftsführer Viktor Szilagyi hatte bereits angekündigt, im Rahmen einer umfassenden Saisonanalyse über die zukünftige Ausrichtung des Klubs zu sprechen. Dabei ließ er die Zukunft von Jicha offen:

So etwas ist nie 100 Prozent sicher.

Szilagyi betonte, dass man "über alles reden" wolle, um Entscheidungen zu treffen, die den THW Kiel wieder an die Spitze der Bundesliga bringen sollen. "Das wird nicht automatisch," fügte er hinzu.

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