Giro d'Italia Yates kapituliert - Giro im Zeichen der Stürze

Adam Yates gibt Giro d'Italia auf: Stürze überschatten den Auftakt in Bulgarien

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Nach einem schweren Sturz musste Adam Yates sein Giro d'Italia vorzeitig beenden. Der Radprofi von UAE Emirates-XRG war am Vortag nach dem Unfall mit sichtbaren Verletzungen ins Ziel gerollt. Teamarzt erklärte, dass Yates unter schweren Schürfwunden und einer Schnittwunde am linken Ohr leidet und zudem Symptome einer Gehirnerschütterung zeigt. "Was für ein Desaster. Ich habe so hart gearbeitet, um für den Giro fit zu werden", äußerte sich Yates frustriert.

Der Vorfall war der zweite Massensturz in zwei Tagen, der den Giro-Auftakt in Bulgarien überschattete. Paul Magnier, der Sieger der ersten Etappe, berichtete von der nervösen Stimmung im Peloton:

Die Straßen waren sehr rutschig. Ich habe schon ein paar Kilometer vorher gesehen, dass das Feld nervös wird.

Tadej Pogacar und sein Team litten besonders unter den Folgen des Horrorsturzes auf der 2. Etappe. Die medizinische Bilanz am Sonntagmorgen war verheerend: Yates musste aufgeben, und Marc Soler erlitt einen Beckenbruch, während Jay Vine mit einer Ellbogenfraktur aus dem Rennen ausschied. Beide sollten eigentlich wichtige Helfer für Pogacar bei der bevorstehenden Tour de France sein.

Fünf der acht Fahrer von Pogacars UAE-Team waren in den Sturz verwickelt. Auch weitere Radprofis wie Andrea Vendrame, der einen dreifachen Wirbelbruch erlitt, sowie Santiago Buitrago, Adne Holter und Matteo Moschetti mussten das Rennen vorzeitig aufgeben. Bereits auf der ersten Etappe war es zu einem Massensturz gekommen, bei dem nur zehn Fahrer das Ziel erreichten.

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