Giro d'Italia: Vingegaard übersteht Königsetappe ohne Kratzer

Jonas Vingegaard sichert sich Gesamtsieg beim Giro d'Italia nach Königsetappe

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Jonas Vingegaard, der dominierende Radprofi aus Dänemark, hat die Königsetappe des Giro d'Italia erfolgreich absolviert und seinem Teamkollegen Sepp Kuss den Etappensieg überlassen. Auf dem anspruchsvollen 151 Kilometer langen Teilstück nach Piani di Pezzè genügte Vingegaard ein fünfter Platz, um weiterhin vor dem Gesamtsieg zu stehen.

Kuss, der mit einer starken Leistung auf der Schlusssteigung brillierte, sicherte sich den Sieg vor dem Kanadier Derek Gee, der den zweiten Platz belegte, und dem Italiener Giulio Ciccone auf dem dritten Platz. Vingegaard führt in der Gesamtwertung weiterhin mit einem Vorsprung von 4:03 Minuten vor dem Österreicher Felix Gall und dem früheren Giro-Sieger Jai Hindley, der mit 5:04 Minuten Rückstand Dritter ist.

Die Etappe war geprägt von sechs anspruchsvollen Anstiegen, darunter der Passo Giao, der höchste Punkt der Rundfahrt. Eine größere Ausreißergruppe bestimmte das Renngeschehen, wurde jedoch von Vingegaards Visma-Team stets im Blick gehalten. Kuss übernahm auf der finalen Steigung die Initiative und gewann mit einem Vorsprung von 13 Sekunden auf Gee.

Weniger erfreulich verlief die Etappe für Jhonatan Narváez aus Ecuador, der aufgrund eines Unfalls und gesundheitlicher Probleme das Rennen vorzeitig beenden musste. Narváez hatte zuvor drei Etappen gewonnen und war ein wichtiger Akteur im Rennen.

Am kommenden Samstag steht der letzte Bergtest an, bei dem Vingegaard die Gesamtwertung theoretisch absichern sollte. Die letzten 130 Kilometer verlaufen flach, bevor der finale Anstieg zum Ziel in Piancavallo wartet. Die Schlussetappe in Rom wird traditionell ohne Angriffe auf den Führenden ausgetragen.

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