Giro d'Italia: Deutscher Rad-Star erhebt schwere Vorwürfe

Max Walscheid äußert wütende Vorwürfe nach enttäuschendem Giro d'Italia-Rennen

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In der 15. Etappe des Giro d'Italia sorgte der Norweger Fredrik Dversnes nach 157 Kilometern für eine Überraschung, indem er sich in Mailand zum Sieger krönte. Zahlreiche Sprinterteams, darunter das von Max Walscheid von Lidl-Trek, hatten auf einen eigenen Sieg gehofft.

Bereits kurz nach dem Start in Voghera bildete sich eine Ausreißergruppe, die die Sprinterteams mit einem stabilen Abstand von gut zwei Minuten gewähren ließen. Die entscheidende Phase des Rennens war auf dem Weg durch die Lombardei eingeläutet, als das Peloton versuchte, die Ausreißer zwei Kilometer vor dem Ziel einzuholen.

Max Walscheid war nach dem Rennen sichtlich enttäuscht und äußerte seine Wut über die Motorräder, die seiner Meinung nach den Ausgang des Rennens beeinflussten:

Heute haben Motorräder leider den Ausgang des Rennens beeinflusst und das ist für uns extrem enttäuschend

Obwohl Walscheid die Leistung von Dversnes und seinen Mit-Ausreißern anerkennen wollte, fühlte er sich betrogen:

Ich weiß, dass ich hier einer der besten Zeitfahrer bin und ich hatte sehr gute Beine. Wir sind extrem hart im Finale gefahren und wir sind kaum näher gekommen.

Seine Frustration war deutlich:

Heute fühlt es sich so an, als wenn die Möglichkeit auf den Sieg weggenommen wurde. Da sind wir jetzt nicht die einzigen mit, aber wir haben sehr, sehr viel dafür investiert, um um den Sieg zu fahren.

Der Ex-Profi Rolf Aldag hingegen sah die Schuld nicht bei den Motorrädern:

Ich muss sagen, beim Kommentieren hätte ich jetzt nicht als allererstes darauf getippt. Da sah es nicht so aus, als würden die direkt am Rad fahren.

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