Geschichten aus New York: Wie Louis Armstrong zu seinem Stadion kam

Die außergewöhnliche Namensgebung des Louis Armstrong Stadions in New York

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KI-Zusammenfassung

Arthur Ashe, der erste schwarze Tennisspieler, der die US Open gewann, ist eine Ikone des Sports. Sein Stadion in New York trägt seinen Namen, doch direkt daneben steht das Louis Armstrong Stadium, das aus der Reihe tanzt. Warum wurde ein Tennisstadion nach einer Jazzlegende benannt?

Die 15-jährige Coco Gauff war bei ihrem Debüt in den US Open überfordert und dachte zunächst, Louis Armstrong sei ein Wrestler. Ihr Vater, ein großer Musikfan, klärte sie über die Jazzgeschichte auf, was sie nun als „ziemlich cool“ empfindet.

Die Geschichte des Stadions beginnt 1964, als New York für die Weltausstellung ein großes Stadion benötigt. Die Singer Sewing Machine Company finanziert den Bau des Singer Bowl Stadium im Flushing Meadows Park, während Louis Armstrong in Queens lebt. Er, der aus ärmlichen Verhältnissen in New Orleans stammt, findet in einem bescheidenen Backsteinhaus, das seine Frau Lucille heimlich kauft, ein Zuhause.

Nach Armstrongs Tod 1971 wird das Stadion zwei Jahre später zu Ehren des Musikers in Louis Armstrong Stadium umbenannt. Doch das Geld fehlt, und das Stadion verfällt. Als der amerikanische Tennisverband USTA nach einer neuen Heimat für die US Open sucht, wird die alte Anlage umgebaut und 2018 als modernes Tennis-Zentrum wiedereröffnet.

Lucille Armstrong ist beim Spatenstich 1977 als Ehrengast dabei. Der Name bleibt bestehen, und das Louis Armstrong Stadium wird zum Tennis-Tempel für 14.000 Menschen, benannt nach einer wahren Legende des Jazz.

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