Geschichten aus New York: Geschmuggelter Cognac bei den US Open

Die bewegende Geschichte von Suzanne Lenglen und ihrem US Open Debakel

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KI-Zusammenfassung

Im West Side Tennis Club in Queens, New York, fand 1921 eine denkwürdige Episode der Tennisgeschichte statt. Suzanne Lenglen, auch bekannt als "La Divine", trat als ungeschlagene Spielerin in die US Open ein, nachdem sie in über 100 Spielen siegreich war. Die New York Times feierte die 22-Jährige, die mit ihrem modernen Spielstil und ihrer Mode die Tenniswelt schockierte.

Trotz ihrer beeindruckenden Karriere war ihr erster Auftritt in Amerika von Missgeschicken geprägt. Lenglen, die von der langen Überfahrt erschöpft war, verlangte nach ihrem gewohnten Cognac, der aufgrund des Alkoholverbots in den USA nur durch Schmuggel beschafft werden konnte. Dies stellte sich als verhängnisvoll heraus, als sie gegen die Amerikanerin Molla Mallory antreten musste und bereits im ersten Satz unterlag. Geplagt von Husten gab sie beim Stand von 0:2 im zweiten Satz auf, was zu Buhrufen aus dem Publikum führte.

Die Presse, die sie zuvor gefeiert hatte, kritisierte sie scharf und bezeichnete sie als "verwöhnte Französin". Nach dieser Demütigung kehrte Lenglen jedoch fünf Jahre später triumphal zurück und unterschrieb einen lukrativen Vertrag für eine Show-Tournee durch die USA. Ihr Auftritt im legendären Madison Square Garden setzte neue Maßstäbe, und sie versöhnte sich mit New York.

Obwohl sie nie wieder bei den US Open spielte, bleibt ihr Debüt ein faszinierendes Kapitel in der Geschichte des Sports, das den Wandel des Damen-Tennis symbolisiert.

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