
FC Bayern erzielt 250 Millionen Euro durch Verkauf von Anteilen an Viessmann
KI-Zusammenfassung
Der FC Bayern München steht vor einem finanziellen Umbruch, da der Rekordmeister plant, fünf Prozent seiner Anteile an der FC Bayern München AG an Viessmann zu verkaufen. Dies könnte einen Erlös von rund 250 Millionen Euro generieren.
Mit diesem Schritt verändert sich die Beteiligungsstruktur des Vereins. Der FC Bayern e.V. hält gegenwärtig 75 Prozent der Anteile, nach dem Verkauf würden es 70 Prozent sein. Die Kontrolle über die AG bleibt jedoch beim Verein, während Adidas, Audi und Allianz jeweils 8,33 Prozent halten und mit Viessmann ein vierter externer Aktionär hinzukommt.
Die Bewertung der gesamten AG würde somit auf etwa fünf Milliarden Euro steigen, was den enormen finanziellen Umfang des Deals verdeutlicht. Die Wahl von Viessmann als Partner ist wenig überraschend, da das Unternehmen seit 2018 mit dem FC Bayern kooperiert und enge persönliche Verbindungen bestehen.
Max Viessmann ist Mitglied des Verwaltungsbeirats und das Unternehmen unterstützt seit der Saison 2021/22 die Frauenmannschaft. Die Partnerschaft wurde erst im Februar 2026 bis 2029 verlängert.
Vorstandschef Jan-Christian Dreesen betonte, dass es dem FC Bayern nicht nur um den maximalen Erlös gehe, sondern auch darum, einen strategisch passenden Anteilseigner zu finden. Viessmann erfüllt dieses Kriterium, da bereits eine enge Zusammenarbeit besteht.
Die Einnahmen aus diesem Deal bieten dem FC Bayern zusätzlichen finanziellen Spielraum, während der Verein weiterhin auf wirtschaftliche Unabhängigkeit setzt. Zuletzt wurden große Investitionen in die Infrastruktur des Vereins getätigt, darunter die Modernisierung der Säbener Straße und der Erwerb des Sportparks Unterhaching.
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