French Open: Der unwahrscheinliche Weg von Tamara Korpatsch in Runde drei

Tamara Korpatsch feiert historischen Einzug in die dritte Runde der French Open

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Tamara Korpatsch musste sich zunächst einer kritischen Situation stellen, als sie für ihren erstmaligen Einzug in die dritte Runde bei einem Grand Slam, den French Open, gefeiert wurde. In ihrem Match gegen die Chinesin Wang Xinyu kam es zu einer umstrittenen Szene, in der Korpatsch einen Ball als „aus“ ansah, während Wang das Gegenteil behauptete und eine unerlaubte Überprüfung durchführte. Korpatsch äußerte sich klar dazu:

Es wäre mir peinlich, hier so zu betrügen.

Trotz des kleinen Skandals überwand Korpatsch ihre Verärgerung schnell und feierte ihren 31. Geburtstag mit dieser Premiere, nach 15 Jahren auf der Tour. Ihre Reise begann bescheiden mit ITF-Turnieren, wo sie oft im Auto schlief und finanzielle Unterstützung von ihrer Familie benötigte. "Wir hatten es nicht leicht. Wir starteten mit ITF-Turnieren in Deutschland, weil wir nicht viel Geld hatten."

Im Jahr 2016 erreichte sie die Qualifikation für die US Open, was eine bedeutende Reise außerhalb Europas darstellte. Korpatsch gehört zu den Spielerinnen, die für eine Verbesserung der Bedingungen im Tennis kämpfen. Sie hat mit dem Erreichen der dritten Runde 187.000 Euro verdient, ein bedeutender Meilenstein für sie.

Ihre Beziehung zum Deutschen Tennis Bund ist jedoch angespannt. Trotz guter Ergebnisse wurde sie oft übergangen und fühlte sich missverstanden. Am Freitag trifft sie als Außenseiterin auf die Weltranglisten-Siebte Elina Svitolina. Die Zeiten der Not scheinen hinter ihr zu liegen, während sie sich auf ihre nächsten Herausforderungen vorbereitet.

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