Freigang: Kapitäninnenamt bei Eintracht Frankfurt offen

Ungewisse Zukunft für Laura Freigang als Kapitänin von Eintracht Frankfurt

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KI-Zusammenfassung

Das schwebende Verfahren im Fall Laura Freigang hat auch Auswirkungen auf ihren Klub Eintracht Frankfurt. Trainer Niko Arnautis ließ beim Trainingsauftakt des Fußball-Bundesligisten am Mittwoch offen, ob die Nationalspielerin weiterhin als Kapitänin fungieren wird. Freigang selbst fehlte bei der ersten Einheit der Saisonvorbereitung aufgrund einer Erkältung und Gliederschmerzen.

Arnautis antwortete auf die Frage nach dem Spielführeramt:

Wir haben es auch in der Vergangenheit so gemacht, dass wir alles im Laufe der Vorbereitung mit der Zeit machen. Das werden wir zu gegebener Zeit bekannt geben.

Zuletzt hatte der Deutsche Fußball-Bund (DFB) erklärt, dass er in dem Fall aktiv geworden ist. Die Anti-Doping-Kommission des DFB prüft den Sachverhalt und die ihr übermittelten Unterlagen. Die Nationale Anti Doping Agentur (NADA) hatte zuvor drei "Strikes" Freigangs innerhalb von zwölf Monaten bestätigt und den Vorgang aufgrund von Meldeversäumnissen im Zusammenhang mit Dopingproben publik gemacht.

Die NADA sprach von einem "möglichen Verstoß gegen Anti-Doping-Bestimmungen" und leitete den Fall an den DFB weiter, der für das Disziplinarverfahren zuständig ist. Bei drei "Strikes" ist als Strafmaß eine Sperre von bis zu zwei Jahren vorgesehen.

Freigang selbst bezeichnete die Situation als "Missverständnisse" und erklärte, dass die verpassten Kontrollen nicht auf bewusst vermiedene Kontrolltermine zurückzuführen seien, sondern auf "Unstimmigkeiten bzw. Missverständnisse" in den täglich aktualisierten Angaben, die Nationalspielerinnen im System pflegen müssen.

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