
Späte Tore sichern Wolfsburgs Sieg gegen Werder im packenden Bundesliga-Duell
KI-Zusammenfassung
Als der Schlusspfiff ertönte, jubelten die "Wölfinnen" von VfL Wolfsburg, als hätten sie gerade einen Titel gewonnen. Dank zweier späten Tore von der eingewechselten Camilla Küver (88./90.4) feierte Wolfsburg am Sonntag den dritten Sieg im dritten Bundesliga-Spiel.
Für den Vizemeister, der am Mittwochabend im Elfmeterschießen an Inter Mailand gescheitert war, sah es gegen die Bremerinnen zunächst nach einer weiteren Pleite aus. Luna Vazeir (14.) und Elena Dhont (64.) hatten für Werder getroffen. Doch die Freude über den Sieg war groß, besonders für Mara Alber (57.), die zuvor in Mailand den entscheidenden Elfmeter verschossen hatte.
Die Partie begann unglücklich für Wolfsburg. Lieske Carleer leistete sich im eigenen Strafraum einen katastrophalen Fehlpass, den Vazeir zur frühen Führung nutzte (0:1). Trotz mehrerer Versuche, ins Spiel zu kommen, fanden die Wölfinnen zunächst keine Lücken in der gut organisierten Abwehr der Bremerinnen.
In der zweiten Hälfte erhöhte Wolfsburg den Druck. Ella Peddemors sorgte für den Ausgleich mit einer präzisen Freistoßhereingabe, die Alber zum 1:1 einköpfte (57.). Doch Werder konterte schnell mit einem Kopfballtreffer von Dhont zum 1:2 (64.).
Die Schlussphase war dramatisch. Peddemors setzte alles auf eine Karte, doch die Bremerinnen ließen Chancen zur Vorentscheidung liegen. In der 88. Minute führte ein schöner Spielzug zum Ausgleich durch Küver, und in der Nachspielzeit sorgte sie mit ihrem zweiten Treffer für den 3:2-Sieg. Der Rest war Wolfsburger Jubel und die Enttäuschung der Bremerinnen, die so nah an ihrem ersten Sieg waren.
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