
Österreichs Eishockey-Frauen stehen vor WM-Katastrophe – Kapitänin droht mit Rückzug
KI-Zusammenfassung
Im November könnte für die österreichischen Eishockey-Frauen der größte Moment ihrer Karriere anstehen: die erste WM-Teilnahme. Doch der Traum droht zum Fiasko zu werden, da der Konflikt zwischen den Leistungsträgerinnen und dem Österreichischen Eishockeyverband eskaliert ist. Captain Anna Meixner äußert: „Wenn nichts hilft, bin ich bereit, auf die WM zu verzichten.“ Sie zeigt sich „masslos enttäuscht“ über den Umgang mit den Spielerinnen und dem Staff.
Der Frust hat sich über Jahre angestaut. Im März stellten die Spielerinnen neun Forderungen an den Verband. Verteidigerin Antonia Matzka schildert gravierende Missstände:
- Schlafplätze in Stockbetten
- Umkleidebedingungen in einer unbeheizten Hütte im Januar
- Teamkleidung aus Restbeständen der Männer
- Mangelnde Verpflegung vor den Spielen
Matzka betont: „Es geht uns keinesfalls nur ums Geld, sondern um Gleichbehandlung.“ Statt Lösungen folgte die Eskalation: Der Verband trennte sich von drei Staff-Mitgliedern, die bei den Spielerinnen beliebt waren. Zudem wurden kurzfristige Fitnesstests angesetzt, wodurch mehrere Stars nicht anreisen konnten.
Besonders schmerzhaft ist das Fehlen von Selma Luggin, der besten Torhüterin des Turniers beim historischen Aufstieg 2025. Das Vertrauen ist zerstört, und die Spielerinnen sind bereit, für Veränderungen den höchsten Preis zu zahlen. „Wenn sich da nichts ändert, verzichten wir auch auf die WM“, stellt Matzka klar. So könnte der größte Erfolg des österreichischen Frauen-Eishockeys kurz vor dem Höhepunkt in einem Scherbenhaufen enden.
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