
Cardoso gibt HSV-Frauen neuen Schwung auf dem Weg zum Klassenerhalt
KI-Zusammenfassung
Nach dem Abschlusstraining bat José Cardoso sein neues Team, die HSV-Frauen, zum Kreis, um sich auf sein erstes Spiel als Cheftrainer einzuschwören. Am heutigen Abend um 18:30 Uhr (im NDR Livecenter) geht es gegen 1. FFC Nürnberg. Der 57-Jährige zeigt sich optimistisch:
Das Niveau im Training war wirklich gut. Wir haben den Fokus voll auf das Spiel in Nürnberg gelegt. Wir fahren dahin, um die drei Punkte zu holen.
Die Ausgangslage für die HSV-Frauen ist vielversprechend. Trotz der überraschenden Trennung von der ehemaligen Cheftrainerin Liese Brancao stehen die Hamburgerinnen drei Punkte vor der SGS Essen auf einem Nichtabstiegsplatz. Cardoso, der selbst nicht mit der Wahl zum Nachfolger rechnete, sieht seine frühere Verbundenheit zum HSV als Vorteil:
Ich habe hier beim HSV alle Mannschaften durchgemacht. Jetzt kommt am Ende der Frauenfußball.
Als ehemaliger Star-Mittelfeldspieler war Cardoso in den 1990er Jahren bekannt und führte den HSV in die Champions League. Im Frauenfußball ist er jedoch ein Neuling. Trotz der Umstellung zeigt er sich positiv:
Es ist etwas Anderes, das ist klar. Aber es ist Bundesliga. Es geht immer um Fußball, und ich liebe Fußball.
Aktuell hat Cardoso mit einem Rumpfkader zu kämpfen, da viele Spielerinnen mit ihren Nationalteams unterwegs sind. Lotta Wrede und Gloria Sliskovic fallen verletzt aus. Dennoch setzt der Trainer darauf, allen Spielerinnen eine neue Chance zu geben. Kapitänin Pauline Machtens lobt die positive Stimmung im Team und die gezielte Arbeit an den Stärken.
Die letzten beiden Spiele wurden zwar verloren, aber die HSV-Frauen haben auch gute Auftritte gezeigt, wie das 4:0 gegen TSG Hoffenheim. Cardoso bleibt realistisch: „Wunderdinge sind in den letzten vier Saisonspielen aber nicht zu erwarten.“ Er setzt auf die Leidenschaft des argentinischen Fußballs und hofft auf wichtige Punkte für den Klassenerhalt.
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