
Kraft- und Torquetraining: Die neuen Geheimnisse der Radprofis vor der Tour de France
KI-Zusammenfassung
Der Wandel im Radsport ist unumstritten, was auch Dan Lorang, der Head Coach von Red Bull - Bora - hansgrohe, bestätigt. In einem Gespräch mit der Sportschau reflektiert er über die Veränderungen im Krafttraining der letzten 20 Jahre. Früher hatte man Bedenken, dass zu viel Krafttraining zu einer Gewichtszunahme führen könnte. Heute ist das Krafttraining spezifisch auf die Anforderungen des Rennprogramms und den Fahrertyp ausgerichtet.
Tadej Pogacar wird als Beispiel angeführt:
Ich denke, er hat für die Klassikerperiode mehr Krafttraining gemacht als für die Tour de France
Mathieu Heijboer, Head Coach bei Jonas Vingegaard’s Team Visma - Lease a Bike, hebt hervor, dass Krafttraining nicht nur die Beinmuskulatur stärkt, sondern auch der Verletzungsprävention dient. Ein stabiler Rumpf ist entscheidend, um die Kraft effizient auf das Pedal zu bringen.
Das Krafttraining wird individuell angepasst. Sprinter und Rouleure trainieren häufig zwei bis drei Mal pro Woche, während Rundfahrer und Kletterer ihr Training phasenweise gestalten, abgestimmt auf den Wettkampfkalender. John Wakefield, neuer Head Coach von Florian Lipowitz und Remco Evenepoel, betont, dass man niemanden direkt nach einer Belastung ins Krafttraining schicken sollte.
Ein neuer Trend ist das Torquetraining, das die Kraftausdauer steigern soll. Im Gegensatz zum traditionellen Krafttraining besteht es aus wenigen, aber intensiven Pedalumdrehungen. Dies fördert die Explosivität und die neuronale Vernetzung zwischen Gehirn und Muskeln.
Zusammenfassend bedeutet dies für die Fahrer, dass sie durch die Kombination von Kraft- und Torquetraining effektiver in aerodynamisch optimierten Positionen arbeiten können, explosiver werden und auch am Ende einer Etappe viel Kraft haben.
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